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Absicherung Exzenterpresse

Die Maschine wurde 1982 in der DDR gebaut, PEEV 40.1, Pressenbau Rückmannsdorf. Der Betreiber produziert kleine Stanzteile für Kontaktelemente in großer Menge, d.h. die Maschine muss im Automatikbetrieb laufen. Es ist also nicht möglich, die Maschine nur in Zweihand zu betreiben. Mein erstes Konzept sah eine Absicherung per BWS (Vertikales Lichtgitter – Fingerschutz, plus Hintertretschutz) vor, die Kosten waren dem Kunden aber zu hoch. Die Steuerung musste ersetzt werden, um das für Pressen geforderte Sicherheitsniveau (PLe) zu errreichen, auch das vorhandene Ventil musste ersetzt werden. Die entsprechenden Kosten waren unumgänglich.

Also haben wir uns für Türelemente von Troax entschieden, die überwacht werden. Zuhaltungen waren nicht erforderlich, da die Nachlaufzeit hinreichend gering ist. Es gibt nur zwei Betriebsarten: Einrichten und Dauerhub. Im Einrichten sind die Hände des Bedieners über den gesamten Hub gebunden.

Die Bandeinführung erfordert einen Ausschnitt im Zaun, der so dimensioniert ist, dass er den Anforderungen der DIN EN ISO 13857 entspricht. Nockenschaltwerk, Zweihand, Nothalt, Türpositionsschalter werden durch ein PNOZmulti (Sicherheitssteuerung von Pilz) überwacht, die Ansteuerung des Sicherheitsventiles (XSZ Norgren) und die Ablaufsteuerung übernimmt das PNOZ ebenfalls. Umbau, Programmierung und Inbetriebnahme habe 7 Arbeitstage in Anspruch genommen. Einfach, relativ günstig, wirksam.

Exzenterpresse nach der Umrüstung.
Rechte Seite mit Bandeinzug
Der beinahe leere Schaltschrank

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